Regenerative Energien

Insbesondere mit Blick auf die aktuelle EnEV gewinnen Alternative und/oder Regenarative Energien eine immer größere Bedeutung. Neben der Solartechnik widmen wir uns vor allem den Themen Wärmepumpe, Brennstoffzelle und Blockheizkraftwerk (BHKW).

Die Wärmepumpe – Energie aus der Umwelt nutzen!

Eine Wärmepumpe nutzt die thermische Energie aus der Luft, dem Erdreich oder aus dem Grundwasser. Dabei werden die geringeren Temperaturen nach Aufnahme der Energie im Anschluss durch Verdampfen unter Einsatz eines Kältemittels und anschließendem Verdichten auf ein höheres Temperaturniveau angehoben. In einem abschließenden Verflüssigungsprozess wird die erzeugte Wärme an einen Heizwasser-Speicher abgegeben und von dort zur Erwärmung des Trink- oder Heizungswassers genutzt. Für diesen Vorgang benötigt die Wärmepumpe elektrischen Strom, wobei die Effizienz maßgeblich von dem Temperaturunterschied zwischen Vorlauftemperatur der Wärmequelle (Luft/Erdreich/Wasser) und jener der Heizung/Warmwasserbereitung abhängig ist.

Die Brennstoffzelle – ein umweltbewusstes und energieeffizientes Heizsystem!

Die Brennstoffzelle basiert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dabei wird aus Wasserstoff und Sauerstoff chemisch gebundene Energie in elektrische Energie umgewandelt, so dass Strom und Wärme erzeugt wird. Der Strom, der zunächst als Gleichstrom zur Verfügung steht, wird durch einen Inverter in Wechselstrom umgewandelt und somit für den Endverbraucher nutzbar. Die entstehende Wärme wird über einen Tauscher analog der Wärmepumpe an einen Heizwasser-Speicher abgegeben und von dort zur Erwärmung des Trink- oder Heizungswassers genutzt. Durch die direkte Energieumwandlung ist grundsätzlich von hohen Wirkungsgraden bei minimalen Schadstoffemissionen auszugehen.

Einsatzgebiete und Vorteile von BHKW

BHKWs erzeugen Strom. Die dabei anfallende Wärme wird als „Abfallprodukt“ für die Beheizung verwendet und nicht über den Schornstein vergeudet. Es erfolgt dabei eine effiziente Nutzung von Energie. Während BHKW bisher eher im industriellen Bereich oder für die Stromerzeugung und Beheizung großer Wohnanlagen eingesetzt wurden, ist der Einsatz im Ein- oder Mehrfamilienhausbereich durch die Entwicklung sogenannter Mini- oder Mikro-BHKW´s (Mini-, Mikro-Kraft-Wärme Kopplung (KWK)) heute eine ernst zu nehmende Alternative gegenüber herkömmlichen Energieversorgungskonzepten.

Gefördert durch Mittel der KFW und des BAFA

KfW Bankengruppe Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle